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Hallo! Aktivitäten

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Tag der offenen Tür

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Der Kindergarten bietet als erste Institution außerhalb der Familie, die Möglichkeit zur sozialen Interaktion mit Gleichaltrigen. In der Auseinandersetzung mit Freunden erlernen die Kinder Umgang mit Gefühlen und pflegen Beziehungen.

 

Allerorts begegnen wir im Kindergarten Anknüpfungspunkte zu biologischen Inhalten.
Sei es, dass Linus, 3 jahre, selbstvergessen aus der Zweierreihe ausschert, um zu einem Löwenzahn zu laufen, der zwischen den Asphaltritzen heraus wächst, oder dass beim Mittagessen die Frage auftaucht, wo das Marillenmus herkommt, oder woraus Popcorn gemacht wird. Woher kommen die Maiskörner? Was ist ein Mähdrescher? Viele Gelegenheiten tauchen auf, interessante Dinge zu besprechen.

Daher pflanzen wir Bohnen, Erbsen und Maiskörner, um beobachten zu können, wie diese keimen, wachsen und zu blühen beginnen. Oft staunen wir über die Fragen und Antworten der Kinder.
Als wir Blumen einpflanzen und Erde holen, die Lotte gekauft hat, sagt Leonhard, 6 Jahre: "Bald brauchen wir keine Erde mehr zu kaufen, weil wir einen Komposthaufen haben und dann selbst Erde haben, um die Blumen zu pflanzen."
Auch die wöchentlichen Ausflüge, die bei jeder Witterung stattfinden, bringen immer neue Entdeckungen. Alleine wenn wir die Kinder in einer naturnahen Umgebung wie beispielsweise den Steinhofgründe, zwischen den Bäumen herumtollenzu lassen, führt das dazu, dass sie ohne darauf hingewiesen zu werden, Dinge entdecken und beobachten, die ihr Interesse soweit hervorruft, dass sie dann ruhig und aufmerksam zusammensitzen, ihre Fundstücke betrachten, Fragen stellen und den Erklärungen lauschen, wie es auch Joseph Cornell in seinem Buch "Mit Kindern die Natur erleben" als Flowlearning beschreibt.

 

KompetenzförderIn, weil ich Schwächen schwäche und Stärken stärke!

BildungspartnerIn, weil eine gute Zusammenarbeit wertvoll ist!

SynapsenverknüpfungsexpertIn, weil die Plastizität des Gehirns in den ersten sieben Lebensjahren am Größten ist!

GrundsteinlegerIn, weil ich an einem prägenden Lebensabschnitt des Kindes teilhabe!

FreundIn, weil ich dem Kind in jeder Lebenslage zur Seite stehe!

MusikerIn, weil Musizieren das Gemeinschaftsgefühl stärkt!

SängerIn, weil die Stimme das wichtigste Körperinstrument ist!

PhilosophIn, weil ich das Kind zum Nachdenken anrege!

ErzählerIn, weil ich so die Fantasie des Kindes anrege!

Vorbild, weil ich mir meiner Aufgabe als KindergartenpädagogIn bewusst bin!

ElternbegleiterIn, weil nicht nur die Bedürfnisse des Kindes wichtig sind!

Entwicklungscoach, weil ich die jeweiligen Entwicklungsschritte stärke!

BilderbuchvorlesemeisterIn, weil ich auf die Sprachförderung des Kindes achte!

HandwerkerIn, weil ich dem Kind wichtige Werkzeuge für die Zukunft mitgebe!

ErmöglicherIn, weil ich immer auf eine vorbereitete Umgebung achte!

IdeengeberIn, weil ich vielfältige Impulse setze!

EinschlafhelferIn, weil es nicht nur das Sandmännchen drauf hat!

SeelentrösterIn, weil ich die Emotionen des Kindes wahr- und ernstnehme!

VerantwortungsträgerIn, weil ich immer auf das Wohl des Kindes achte!

BewegungspartnerIn, weil Bewegung Lernen ermöglicht!

ProjektentwicklerIn, weil ich die Interessen des Kindes aufgreife und thematisiere!

MitspielerIn, weil das Spiel die Königsdisziplin des Lernens ist!

Experte/Expertin, weil ich eine fundierte pädagogische Ausbildung habe!

KonfliktlösungsbegleiterIn, weil die Lösung vom Kind kommt!

AllrounderIn, weil ich immer mein Bestes gebe!

BeobachterIn, weil ich die Entwicklung des Kindes stets im Auge behalte!

ForschungspartnerIn, weil Forschen und Entdecken auf der Tagesordnung stehen!

SchulvorbereiterIn, weil Bildung bereits im Kindergarten beginnt!

ZuhörerIn, weil ich immer ein offenes Ohr für das Kind habe!

SandkastenaktivistIn, weil ich für jeden Spaß zu haben bin!

Vertraute/Vertrauter, weil Bildung über Beziehung stattfindet!

Austausch und Analyse der Praxiserfahrungen mit der M

ethode speed dating - eine Frage in vier Minuten mit den Kolleg*innen besprechen. Damit alle mit allen einmal gesprochen haben, gab es 12 Fragen. In den anschließenden Gruppenarbeiten sollte ein Symbol für das Rèsumè der vierten Praxis kreiert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In den anschließenden Gruppenarbeiten sollte ein Symbol für das Rèsumè der vierten Praxis kreiert werden.

Einige Schwerpunkte, die die Praktika geprägt haben

Partizipation

Partizipation bedeutet Beteiligung, Teilnahme, Mitwirkung und Mitbestimmung.
Neben der Förderung des Demokratieverständnisses werden durch Partizipation eigene Bedürfnisse wahrgenommen und Selbstwirksamkeit erfahren.

Mit selbstgewählten Themen können sich die Kinder besser identifizieren, und dadurch steigt die Motivation.

Wie wird Partizipation im Kindergarten gelebt?

- Kinderkonferenzen

- Abstimmungen für Projektthemen und Bildungsangebote

- Entscheidungsfreiheit im Tagesablauf

- Ideen der Kinder werden aufgegriffen und umgesetzt

Bewegungslandschaft

Bei der Bewegungslandschaft werden verschiedene Gerätschaften auf verschiedenen Ebenen aufgebaut.

Die Kinder können frei wählen, was sie ausprobieren wollen und erfahren, wo ihre Grenzen liegen. Dabei werden nicht nur das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein gestärkt, sondern auch die Motorik und der Gleichgewichtssinn spielerisch gefördert.

 

Praxisaustausch

Nach der langen Praxis gab es einen informativen Praxisaustausch in der Gruppe.
Dabei wurden Erlebnisse und Erfahrungen reflektiert und neue Erkenntnisse und Ideen gewonnen. Interessierte SchülerInnen und LehrerInnen konnten sich während der Marktstandzeit genauer über die unterschiedlichen Projekte informieren.

 

Vom Thema Weltall und einmal um die Welt reisen, über die Berufe des Menschen, bis hin zum Gestalten eines Bilderbuches

Sieben aufregende Praxiswochen im Kindergarten wurden mit spannenden

Präsentation4

Präsentationen der einzelnen Projekte abgeschlossen.

Die Studierenden aus der 4A und 4B hatten in dieser Zeit die unterschiedlichsten

Projekte in ihrem Kindergarten umgesetzt.

Alle bekamen die Möglichkeit ihr Projekt mittels einer Präsentation und eines Marktstandes vorzustellen und somit Einblicke in die Praxiszeit zu gewähren.

Bei diesen Präsentationen wurden wir zu einer Reise ins Weltall eingeladen, lernten die Welt neu kennen, durften einen Einblick in die Gestaltung eines Bilderbuches erleben und bekamen alternative Blickwinkel zu Themen wie der menschliche Körper oder zu diversen Berufen aufgezeigt.

Durch die Präsentationen und die Marktstände bekamen die Kolleginnen und Kollegen, sowie auch die Studierenden der anderen Klassen nicht nur die Möglichkeit, das Projekt selbst zu erleben, sondern konnten sich von den zahlreichen, kreativen Ideen inspirieren lassen.