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Hallo! Aktivitäten

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Tag der offenen Tür

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Seit dem Schuljahr 2026/27 wird der Unterricht an der BAfEP 8 von einem besonderen vierbeinigen Gast begleitet: Therapiebegleithund Susi.
Gemeinsam mit Prof. Carina Slaviczek, BA MEd hat sie eine einjährige Ausbildung absolviert, die im August erfolgreich mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen wurde.
Damit ist Susi offiziell als Therapiebegleithund im schulischen Einsatz zugelassen.

 

In dieser Wir Werkstatt wurden fantastische Tierkörper durch bewegte Skulpturen zum Leben erweckt.

Auf folgende Fragen wurde im Entstehungsprozess eingegangen:
Wie schaffen wir gemeinsam ein Objekt, das um vieles größer ist als wir selbst?
Aus Holzstäben, Papier und Zeitungen entstand eine gemeinsame Skulptur – ein fantastisches, drachenähnliches Wesen, getragen von vielen Händen zugleich.
Doch damit war es nicht getan: Wie spielt man es? Wie atmet es? Wie erweckt man es zum Leben?
Getragen durch den öffentlichen Raum, bewegte sich die Gruppe im gemeinsamen Rhythmus – und aus Konstruktion wurde Choreografie, aus totem Material ein lebendiger Körper.

Am Kolleg für Elementarpädagogik dreht sich vieles ums Ausprobieren:
Masken aufsetzen, in Rollen schlüpfen, jemand ganz anderes sein.
Dabei arbeiten unsere Studierenden sowohl mit klassischen Masken der Commedia dell'Arte als auch mit selbst gestalteten Masken – jede bringt ihren eigenen Charakter, ihre eigene Bewegung, ihren eigenen Ausdruck mit.
Wer sich verkleidet und spielt, entdeckt oft Seiten an sich, die im Alltag keinen Platz haben.
Gerade für Kinder ist das Rollenspiel ein wichtiges Werkzeug, um schwierige Erfahrungen zu verarbeiten und wieder Sicherheit im eigenen Körper zu finden. Genau dieses kraftvolle Handwerkszeug erlernen unsere Studierenden hier – als wertvolle Grundlage für ihre spätere pädagogische Arbeit.

Im Fach TEKOP (Teambildung und Kooperation) erproben unsere Studierenden, wie kollektive Entscheidungsprozesse in der Gruppe gelingen können.
In Projektarbeit lernen sie, unterschiedliche Perspektiven einzubringen, Kompromisse zu finden und Ergebnisse sichtbar zu machen – sei es durch Visualisierungen, gemeinsam entwickelte Konzepte oder kreative Präsentationsformen.
Ein zentraler Bestandteil ist die gemeinsame Planung von Struktur und Umsetzung unserer Wir-Wochen, Campus-Projekte und TOP-Projekte. Hier zeigt sich besonders deutlich, wie viel Organisation, Abstimmung und Teamgeist notwendig sind, um größere Vorhaben im Kollektiv erfolgreich auf die Beine zu stellen.

In dem Fach "Bewegungserziehung" am Kolleg BAfEP8 haben die Studierenden die einzigartige Möglichkeit, Bewegungsräume mittels Bewegungslandschaften für die Kinder des Praxiskindergartens zu gestalten.

Eine Bewegungslandschaft ist eine vielseitig geschaffene Bewegungsumgebung, in der unterschiedliche Geräte und Materialien in verschiedenen Konstellationen aufgebaut und zur Verfügung gestellt werden.

Die Studierenden planen, zeichnen und konstruieren eine Bewegungslandschaft, die dann im Turnsaal mit den vorhandenen Geräten umgesetzt wird. Diese Bewegungslandschaft können die Kinder eigenständig erkunden, ihre motorischen Fähigkeiten erproben und vielfältige Bewegungs- sowie Körpererfahrungen sammeln.

In dieser WIR-Werkstatt bewegte sich eine Gruppe durch den öffentlichen Raum, sie setzten sich mit folgenden Fragen auseinander:
Was braucht es, damit Ausflüge mit einer Kindergartengruppe sicher und gut organisiert ablaufen?
Worauf muss bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit einer Kindergruppe geachtet werden?
Was ist die Kinderzone und was zeigt uns der SOS-Würfel?
Wir gingen diesen und anderen Fragen praxisnah nach und probierten es auch gleich aus.

 

Räume prägen, wie wir lernen, spielen, uns begegnen und entwickeln.

Im Unterricht setzen wir uns mit der Frage auseinander, welche Lern- und Lebensräume Kinder heute und in Zukunft brauchen. Dabei beschäftigen wir uns mit aktuellen Handlungskonzepten der Elementarpädagogik und erforschen, wie Räume emotionale Sicherheit, Kreativität, Selbstständigkeit und gemeinsames Lernen fördern können. Gemeinsam entwickeln wir Visionen für eine Pädagogik, in der Räume nicht nur Orte, sondern aktive Begleiter von Bildungsprozessen sind.

Im Unterrichtsfach Ausdruck, Gestaltung, Bewegung (AGB) experimentieren wir mit zwei- und dreidimensionalen Formen.

Ausgehend von geometrischen Grundformen wie Kreis, Dreieck, Quadrat, Kegel oder Zylinder erforschen wir ihre räumlichen und bewegungsbezogenen Qualitäten. Durch Improvisation und gemeinsames Gestalten entstehen daraus kreative Choreografien, die Form, Raum und Bewegung miteinander verbinden.

Bei dieser Aktivität stellten sich unsere Studierenden einer besonderen Herausforderung: dem gemeinsamen Bau von Menschenpyramiden.

Mit viel Körperspannung, gegenseitiger Absicherung und klarer Kommunikation entstanden eindrucksvolle Formationen, die zeigen, was als Gruppe möglich ist, wenn jede und jeder Einzelne Verantwortung für das große Ganze übernimmt.
Die Übung schult nicht nur Kraft, Balance und Koordination, sondern auch soziale Kompetenzen, die im pädagogischen Berufsalltag unverzichtbar sind:
aufeinander achten, einander vertrauen und gemeinsam Ziele erreichen.

Wie wird aus einem Löffel eine Figur, aus einem Karton ein Haus oder aus einem Stein ein Held?

Im Objekttheater entdecken wir das erzählerische Potenzial von Alltagsgegenständen. Durch Fantasie, Bewegung und Spiel entstehen überraschende Geschichten, neue Perspektiven und kreative Ausdrucksformen – ganz ohne aufwendige Bühnenausstattung.